[00:00.000] 作曲 : Mikhail Petukhov[00:00.692]“Natur und Kunst oder Saturn und Jupiter”[00:09.218]Du waltest hoch am Tag und es blühet dein[00:15.190]Gesetz, du hältst die Waage, Saturnus Sohn![00:19.318]Und teilst die Los' und ruhest froh im[00:22.950]Ruhm der unsterblichen Herrscherkünste.[00:26.213]Doch in den Abgrund, sagen die Sänger sich,[00:31.808]Habst du den heilgen Vater, den eignen, einst[00:35.010]Verwiesen und es jammre drunten,[00:37.773]Da, wo die Wilden vor dir mit Recht sind,[00:42.079]Schuldlos der Gott der goldenen Zeit schon längst:[00:46.605]Einst mühelos, und größer, wie du, wenn schon[00:51.629]Er kein Gebot aussprach und ihn der[00:54.716]Sterblichen keiner mit Namen nannte.[00:56.827]Herab denn! oder schäme des Danks dich nicht![01:02.101]Und willst du bleiben, diene dem Älteren,[01:05.364]Und gönn es ihm, daß ihn vor allen,[01:09.898]Göttern und Menschen, der Sänger nenne![01:12.786]Denn, wie aus dem Gewölke dein Blitz, so kömmt[01:19.383]Von ihm, was dein ist, siehe! so zeugt von ihm,[01:24.738]Was du gebeutst, und aus Saturnus[01:27.460]Frieden ist jegliche Macht erwachsen.[01:30.697]Und hab ich erst am Herzen Lebendiges[01:36.455]Gefühlt und dämmert, was du gestaltetest,[01:40.140]Und war in ihrer Wiege mir in[01:42.409]Wonne die wechselnde Zeit entschlummert:[01:45.060]Dann kenn ich dich, Kronion! dann hör ich dich,[01:53.723]Den weisen Meister, welcher, wie wir, ein Sohn[01:59.696]Der Zeit, Gesetze gibt und, was die[02:05.245]Heilige Dämmerung birgt, verkündet.