[00:00.000] 作词 : Friedrich Hölderlin[00:00.243] 编曲 : Friedrich Hölderlin[00:00.486] 作曲 : Mikhail Petukhov[00:00.731]Andenken[00:04.444]Der Nordost wehet,[00:06.181]Der liebste unter den Winden[00:08.142]Mir, weil er feurigen Geist[00:10.320]Und gute Fahrt verheißet den Schiffern.[00:13.673]Geh aber nun und grüße[00:15.637]Die schöne Garonne,[00:17.549]Und die Gärten von Bourdeaux[00:19.663]Dort, wo am scharfen Ufer[00:21.948]Hingehet der Steg und in den Strom[00:25.103]Tief fällt der Bach, darüber aber[00:28.453]Hinschauet ein edel Paar[00:31.067]Von Eichen und Silberpappeln;[00:33.358]Noch denket das mir wohl und wie[00:39.189]Die breiten Gipfel neiget[00:40.980]Der Ulmwald, über die Mühl,[00:43.371]Im Hofe aber wächset ein Feigenbaum.[00:47.452]An Feiertagen gehn[00:50.038]Die braunen Frauen daselbst[00:52.075]Auf seidnen Boden,[00:53.696]Zur Märzenzeit,[00:55.296]Wenn gleich ist Nacht und Tag,[00:59.389]Und über langsamen Stegen,[01:01.311]Von goldenen Träumen schwer,[01:03.517]Einwiegende Lüfte ziehen.[01:06.622]Es reiche aber,[01:09.512]Des dunkeln Lichtes voll,[01:11.865]Mir einer den duftenden Becher,[01:14.397]Damit ich ruhen möge; denn süß[01:19.578]Wär unter Schatten der Schlummer.[01:22.485]Nicht ist es gut,[01:25.369]Seellos von sterblichen[01:27.601]Gedanken zu sein. Doch gut[01:30.028]Ist ein Gespräch und zu sagen[01:33.072]Des Herzens Meinung, zu hören viel[01:35.902]Von Tagen der Lieb,[01:37.857]Und Taten, welche geschehen.[01:40.056]Wo aber sind die Freunde? Bellarmin[01:45.257]Mit dem Gefährten? Mancher[01:48.480]Trägt Scheue, an die Quelle zu gehn;[01:51.176]Es beginnet nämlich der Reichtum[01:54.385]Im Meere. Sie,[01:57.370]Wie Maler, bringen zusammen[02:01.049]Das Schöne der Erd und verschmähn[02:03.238]Den geflügelten Krieg nicht, und[02:05.293]Zu wohnen einsam, jahrlang, unter[02:08.649]Dem entlaubten Mast, wo nicht die Nacht durchglänzen[02:12.634]Die Feiertage der Stadt,[02:15.582]Und Saitenspiel und eingeborener Tanz nicht.[02:19.595]Nun aber sind zu Indiern[02:22.425]Die Männer gegangen,[02:24.558]Dort an der luftigen Spitz[02:26.491]An Traubenbergen, wo herab[02:29.452]Die Dordogne kommt,[02:31.210]Und zusammen mit der prächtgen[02:32.939]Garonne meerbreit[02:35.626]Ausgehet der Strom. Es nehmet aber[02:39.110]Und gibt Gedächtnis die See,[02:44.443]Und die Lieb auch heftet fleißig die Augen,[02:48.202]Was bleibet aber, stiften die Dichter.